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Im Dornröschenschlaf befindet sich auch ein ganz in der Nähe der Burg Suitbertstein gelegener großer Stein. Der Flurnamen „Auf dem Vitgensteinchen“, später umgewandelt zu „Wetzsteinchen“, baut auf diesen uralten steinernen Brocken, der heute von Büschen umgeben ist, hin.  

Einmal im Jahr kommt, einer alten Sage zufolge, ein Vogel, setzt sich auf den Stein, wetzt seinen Schnabel daran und fliegt dann wieder davon.  

Wenn der Stein abgewetzt ist, soll der Weltuntergang nahe sein. 

Danach wird die Menschheit noch einige Tausend, ja Millionen Jahre weiterleben können – der Koloss ist so schnell nicht kleinzukriegen.  

Die Gemeinde Seibersbach überlegte 1976, ob sie den Stein, wahrscheinlich ein Überbleibsel aus der Eiszeit, als Mahnmal für Opfer und Vermisste aus dem Weltkriege auf dem Friedhof aufstellen soll. 

Dieses Vorhaben wurde nach eingehender Betrachtung aufgrund der Größe des Steines später aufgegeben und ein kleinerer Stein aufgestellt (neben Friedhofshalle). Dieser Stein wurde 1977 aufgestellt von dem Steinmetzbetrieb Herbert Neuheuser Simmern.


Quelle: Dieter May

Wetzsteinchen

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